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Wohnmobil statt Segelurlaub

17.01.2019

Wir sind eine Familie, die ihre Gewohnheit ändert. Bis jetzt bevorzugten wir den Segelurlaub, aber jetzt waren wir zum ersten Mal mit einem Wohnmobil unterwegs.

So ein entspannter Start; Wir parken das Wohnmobil hinter unserem Haus und beginnen zu packen. Geräumige Schränke sind mit unseren Kleidungsstücken und Lebensmitteln im Kühlschrank gefüllt. Es ist soviel Platz vorhanden, daher nehmen wir zusätzliches Spielzeug und Spiele für die Kinder mit. Es ist Freitagnachmittag und sobald wir unseren Sohn von der Schule abholen, starten wir los. Deutschland wir kommen!

Ein Stau beendet unseren reibungslosen Start, aber wir lassen uns nicht die Stimmung stören. Wir genießen die Fahrt und unsere Kinder, Stijn 5 Jahre und Anna 2 Jahre, spielen hinten mit ihrem Spielzeug. Wir beschließen, erst einmal anzuhalten und zu Abend zu essen, damit wir nach dem geschäftigen Verkehr weiterfahren können. Die Ferien haben somit richtig begonnen.
Nach 175 km und bei Dunkelheit erreichen wir den Parkplatz am Ponyhof Leiting. Freunde erzählten uns, dass wir hier kostenlos übernachten können. Zwei weitere Reisemobile sind bereits da, also beschließen wir, neben ihnen zu parken. Das riesige Bett im Heck unseres Sun Living gehört unseren Kindern. Wir können die Trenntür schließen, damit wir den Wohnbereich für uns haben. Wir drehen die Heizung auf, trinken etwas und spielen ein Spiel. Schon das Wohnmobil fühlt sich gemütlich an. Als es Zeit ist ins Bett zu gehen, ziehen wir das Bett über der Sitzgruppe herunter und klettern hoch. Lange Zeit haben wir bei nicht so hoch oben geschlafen. :-)

Am nächsten Morgen genießen wir unser gemeinsames Familienfrühstück.  Sobald der Ponyhof seine Pforten öffnet, laufen die Kinder auf die Spielplätze. Abwechlungsreiche Reitübungen auf den entzückenden Ponys und Spielen rund um das Wohnmobil machen ihnen so viel Spaß.

 

Das Reisemobil bietet viel mehr Freiheit für das Vergnügen rundum und ist ein großer Kontrast zum Segeln mit den Kindern.

Beim Segeln ist man viel mehr auf der Hut, beobachtet die Kinder ständig, zieht ihnen Schwimmwesten an, wechselt die Windeln unter einem Schrägdach, wendet, legt an oder fährt hinaus auf die offene See.  Während sich das Reisemobil viel mehr wie ein Hause anfühlt.

Die große Garage von Sun Living bietet Platz für alle unsere Fahrräder! Am späten Nachmittag radeln wir in Richtung der kleinen Stadt und essen in der örtlichen Pizzeria zu Abend. Stijn fährt in Deutschland gerne ohne Hilfe und ehrlich gesagt, bin ich ziemlich stolz auf ihn.

Am Sonntag fahren wir in die Eiffelregion. Max lenkt problemlos das Wohnmobil, während ich heute die Parkmöglichkeiten prüfe. Wir wählen einen Campingplatz und steuern diesen an. Er liegt in einem Tal an einem kleinen Bach. Nach einer wunderschönen Fahrt kommen wir an. Es ist nicht so voll und der Besitzer ist offensichtlich müde, es ist das Ende der Saison. Das verdirbt uns aber nicht die Laune. Denn mit dem Spielplatz vor dem Wohnmobil können die Kinder spielen und wir in der herrlichen Herbstsonne entspannen. Zum ersten Mal während der Fahrt bereiten wir unser Essen im Wohnmobil zu.

 

Sun Living fühlt sich wirklich wie zu Hause an. Alles geht leicht von der Hand.

Schließlich machen wir am nächsten Morgen einen Spaziergang im Wald. Die schönen Farben der Jahreszeit, Pilze und perfekte Bilder… das ist, worauf ich gewartet habe!

Danach setzen wir unsere Reise nach Trier fort, wo wir einen schönen Platz für Wohnmobile auf einem Weinberg finden. Heute Nachmittag bleiben wir in der Nähe des Wohnmobils, spielen Spiele, kochen das Abendessen, gehen duschen und ins Bett. Am nächsten Tag radeln wir ins schöne Zentrum von Trier. Diese Stadt ist mit ihren authentischen Gebäuden und der schönen dörflichen Atmosphäre wirklich einen Besuch wert. Natürlich nehmen wir den kleinen Zug für eine Stadtrundfahrt. Und um den Urlaub noch einmal zu feiern, gönnen wir uns danach süße Mehlspeisen.

Bevor wir zu unserem Sun Living zurückkehren, erledigen wir noch kleine Einkäufe. Nach der Rückkehr verstauen wir die Fahrräder in der Heckgarage und fahren zum nächsten Halt auf unserer Liste: Frankreich. Noch am selben Nachmittag genießen wir alle vier den beheizten Pool auf einem Campingplatz in Saverne.

Wir entscheiden uns, zwei Nächte hier zu bleiben. Das entzückende Dorf besuchen, die Ruhe genießen und zwischendurch immer wieder schwimmen gehen. Der Sommer ist nun wirklich zu Ende und es wird kälter. Aber das stört uns nicht im geringsten.

Denn das Sun Living Wohnmobil ist gemütlich, kuschelig warm und hat ausreichend allen Komfort an Bord. Wir sind überzeugt, dass wir das ganze Jahr über damit reisen könnten.

Nach zwei faulen Tagen kutshiert uns das Wohnmobil nach Luxemburg City. Wir parken im Stadtzentrum und besuchen die "Bock Kazematten" - die Festung mit unterirdischen Gängen. Zusammen mit den Kindern suchen wir nach Kanonen und genießen dabei die schöne Aussicht auf die Stadt. Wir beschließen, im Stadtzentrum etwas zu trinken, bevor wir zum nahegelegenen Campingplatz fahren. Unser Platz liegt neben dem Spielplatz. So können die Kinder mehr Spaß haben, während wir das Abendessen vorbereiten.

Am nächsten Morgen stehen wir in aller Frühe auf. Das Ende des Urlaubs rückt näher, aber unsere Tour endet nicht bevor wir Plopsaland in Coo besuchen. Die landschaftlichen Ausblicke auf dem Weg lassen uns jede Minute unserer Reise genießen. Wir parken in der Nähe des Themenparks und finden ein schönes Café für ein wohlverdientes belgisches Bier. Am nächsten Tag genießen die Kinder den ganzen Spaß im Plopsaland. Und wir freuen uns über ihre glücklichen Gesichter.

In derselben Nacht machen wir uns auf den Weg zurück in die Niederlande. Da dies noch ein weiter Weg ist, entscheiden wir uns für einen weiteren Zwischenstopp für die Nacht. Als wir beim Eurocamping in Vessem ankommen, ist es schon ziemlich spät und in wenigen Minuten sind alle tief eingeschlafen. Am nächsten Morgen erwartet uns ein herzliches Willkommen. Die Kinder erhalten Malbücher zum Spielen. Der Blick nach draußen sagt uns, dass dieser Campingplatz es wert ist, unseren Freunden davon zu erzählen: mehrere Außenpools, Spielplätze, ein Tennisplatz ... alles für nur 10 Euro!

 
 
 

Gegen Mittag kommen wir wieder zu Hause an. Der Urlaub ist leider nun wirklich zu Ende. Wir reinigen das Reisemobil und räumen alles aus. Was für Anna und Stijn ziemlich enttäuschend ist. Sie möchten gerne in das Wohnmobil "einziehen". Mission erfüllt!

Max, Maureen, Stijn & Anna